26.07 - 31.07.2016

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Zusammen mit den Jugendlichen warten sie auf den WJT

2016-05-09

Die Kongregation der Schwestern Missionarinnen von Christus König für Auslandspolen

Sie bereiten sich auf den Dienst im Berufungszentrum und zur Teilnahme an den zentralen Ereignissen vor, nehmen Pilger auf, sorgen sich um die geistliche Bildung der Jugend, umgeben den Papst, die Organisatoren und die Jugendlichen mit Gebeten – so engagieren sich die Schwestern aus Ordensgemeinschaften bei den Vorbereitungen des Treffens im Juli in Krakau.

Unterstützung durch das Gebet


Das wichtigste Element bei den Vorbereitungen der Gemeinschaft und der Jugend ist das Gebet, das ihr Apostolat begleitet. Neben dem täglichen Gebet im Rahmen der Gemeinschaft organisieren die Schwestern Anbetungen in der Klosterkapelle und in den Gemeinden, in denen sie dienen. „Im Losverfahren wurde uns eine Gruppe aus Spanien zum Gebet zugetragen. Vor allem die älteren Schwestern beten für sie, die selbst nicht an den Treffen teilnehmen werden“ sagt Schwester Urszula Fabisiak aus der Kongregation der Schwestern Missionarinnen von Christus König für Auslandspolen. Auch die älteren Benediktinerinnen, Samariterinnen vom Kreuz Jesu, opfern ihr Leiden für das Anliegen des WJT. Hingegen beteiligt sich die Kongregation der Schwestern der hl. Elisabeth aus der Breslauer Provinz an dem Projekt L4.

Eine starke Beteiligung sieht man auch in dem Bereich der Formierung. „ Als wir erfahren haben, dass der nächste Weltjugendtag in Krakau stattfinden wird, haben wir mit konkreten Aufgaben begonnen“ erklärt Schwester Anna Głyżewska aus der Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit des hl. Vincent à Paulo. „Das ist für uns ein großes Ereignis, da wir in unserer Provinz Jugendgruppen wie die Marienjugend des hl. Vincent leiten. Ab dem 23. Juli finden die Jugendtage des hl. Vincent in Krakau statt. Es kommen 1500 Menschen aus der ganzen Welt zu uns“ erklärt die Schwester.

„Mit dem Gedanken, dass der Weltjugendtag so nah von uns sein wird, wollte die Gemeinschaft den jungen Menschen die Möglichkeit zur Vorbereitung auf dieses Treffen geben. Wir wollen, dass dieses Ereignis für immer eine Spur in ihnen hinterlässt und dass sie das volle Bewusstsein von dem haben, was sie erleben. Daraus ist unsere Gemeinschaft mit dem Angebot monatlicher Formierungstreffen unter dem Namen »Kompas« an die Jugendlichen gegangen“ erklärt Schwester Zofia Wojnarowska, Karmeliter Missionarin. Jeden Monat betrachten die Jugendlichen das Geheimnis des Wirkens der Barmherzigkeit Gottes in dem Leben des alltäglichen Christen, nehmen an der hl. Messe, der Anbetung und Vorträgen und Workshops teil.

Auch Schwestern aus der Kongregation des Allerheiligsten Herz Jesu Sacré Coeur haben ein Projekt für die Jugendlichen vorbereitet. Für ein paar Tage vor den zentralen Ereignissen wurde ein Zyklus von Treffen „Zeugen der Liebe – Tarnów 2016“ geplant. „Das wird eine Möglichkeit des Kennenlernens der Jugend von Sacré Coeur sein, die unser Apostolat begleitet und welches sich wünscht nach Krakau zu kommen. Das Programm des Treffens sieht u.a. die Teilnahme der Jugendlichen an den Initiativen im Rahmen der Jugendtage in Tarnów vor“ erklärt Schwester Anna Musiał.

Die Pilger von weit her

Viele Ordenshäuser bereiten sich auf die Aufnahme der Pilger vor, die zu den Tagen in den Diözesen und zu den zentralen Ereignissen kommen werden. Die Gemeinschaft wird auch Mitschwestern aufnehmen, zusammen mit den Jugendlichen aus anderen Ländern – die Anbeterinnen des Blutes Christi warten auf Jugendliche aus Sybirien, die Kongregation der Schwestern Mägde Mariens von der Unbefleckten Empfängnis (Großpolen) bereitet sich auf Gäste aus Brasilien und Kasachstan vor und die Ursulinen bereiten Platz für Gäste aus den Phillippinen, Finnland, Frankreich, Kanada, Russland und Ukraine vor.

Die Kongregationen engarieren sich auch in dem Projekt der Freiwilligen des WJT, das als Ziel die Finanzierung der Reise der Jugendlichen aus dem Osten hat. „Wir sind der Aktion ein Ticket für den Bruder beigetreten und haben während der Fastenzeit im Jahre 2015 und 2016 Geld gesammelt“ erklärt Schwester Benigna Kopeć aus der Kongregation der Schwestern der Zusammenarbeit der unbefleckten Maria. Dagegen hat sich die Kongregation der Anbeterinnen des Blutes Christi, die auf dem Gebiet der Diözese von Częstochowa dient, für die Unterstützung der Jugendlichen außerhalb von Europa entschieden und Spenden für die Reise einer Gruppe aus Papua-Neuguinea gesammelt.

Die Arbeit in Krakau

Eine der Hauptaufgaben der Schwestern in Krakau wird die Arbeit in den Gebetszelten, in den Sakristeien, in den internationalen Evangelisierungszentren und vor allem in dem Berufungszentrum sein. „Wir wollen den Jugendlichen helfen den Weg, den Gott für sie als Berufung vorbereitet hat und ihr Zeugnis der vollkommenen Hingabe an Gott auf dem Weg der Berufung zum konsekrierten Leben, zu finden“ erklärt Schwester Joanna Szamik aus der Kongregation der Schwestern des Namen Jesu.

Die Schwestern werden die Jugendlichen bei dem Gebet begleiten, auf den Feldern der Barmherzigkeit wachen und während der Liturgie dienen. „Die Schwestern der Bolesław-Gemeinschaft aus der Diözese von Legnica werden bei der Messe mit dem Heiligen Vater dienen“ erklärt Schwester Marta Majka aus der Kongregation der Anbeterinnen des Blutes Christi.

Dominika Stoszek
Übersetzung: Anna Szargiej


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