26.07 - 31.07.2016

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Eine besondere Ausstellung in Wadowice

2016-05-12


Am 35. Jahrestag des Attentats auf Johannes Paul II. eröffnet das Elternhaus-Museum des Papstes in Wadowice die Ausstellung „Das Leiden macht Sinn“ und präsentiert das Krankenhauszimmer des polnischen Papstes aus der Poliklinik Gemelli.

In dem Museum in Wadowice wird die Ausstellung „Das Leiden macht Sinn“ eröffnet, die unter das ehrenvolle Patronat des Metropoliten von Krakau Kardinal Stanisław Dziwisz genommen wurde. Die Ausstellung zeigt das Krankenhauszimmer, in dem Johannes Paul II. nach dem Attentat gelegen hat. Die Exposition befindet sich in dem Theater- und Kinosaal katholischen Hauses neben dem Platz von Johannes Paul II. in Wadowice.

„Es ist interessant, dass Karol Wojtyła eben in diesem Saal seine ersten Theaterauftritte hatte, als er noch zum Gymnasium ging“ sagt Anna Czajkowska, Marketingspezialistin des Elternhaus-Museums von Johannes Paul II.

Alle Exponate, die sich in der Ausstellung befinden, sind authentisch. U.a.: das Bett, die Matratze, die Bettwäsche mit dem Wappen der Poliklinik, Stühle und ein gläserner Medikamentenschrank. Sie wurden mit Hilfe des Vatikanisten Dr. Francesco Bucarelli durch die Poliklinik Gemelli an das Museum übergeben.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung fand am 13. Mai, am 35. Jahrestag des Attentats auf Johannes Paul II. statt. Die Ausstellung hat einen Dauercharakter – während des Weltjugendtages werden die Pilger die Ausstellung besuchen können.

In dem Museum befindet sich auch der Bereich „Ich vergebe dem Attentäter“. Die Ausstellung führt die Besucher zu der Atmosphäre der Ereignisse am 13. Mai 1981 zurück. Die Pistole, mit der der Attentäter auf den Papst geschossen hat, wurde in einen gläsernen Schaukasten in der Erde platziert. Die multimediale Präsentation nutzt Fotos und Videoaufnahmen. Darüber hinaus können die Ausstellungsbesucher auch den Anzug von Francesco Pasanisi sehen, dem Leibwächter von Johannes Paul II. mit deutlich sichtbaren Blutspuren des Papstes und auch das Gnadenbild der Gottesmutter von Częstochowa, vor dem die versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz nach dem Attentat gebetet haben. Die Fotos stellen auch das Treffen von Johannes Paul II. mit Ali Ağca dar. Der Papst vergab ihm das Attentat auf sein Leben. In diesem Teil der Exposition befindet sich auch der Rosenkranz, der dem Heiligen Vater von Schwester Lúcia geschenkt wurde.

Izabela Czak
Übersetzung: Anna Szargiej

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