26.07 - 31.07.2016

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Die ersten Pilger des WJT sind in Polen gelandet

2016-07-14


Es kommen schon Pilgergruppen nach Polen zum WJT. Eine der ersten sind Gäste aus Gabun.


Nach einer mehrstündigen Reise sind die Pilger aus Gabun am 7. Juli auf dem Chopin-Flughafen in Warschau angekommen, wo eine Delegation aus Lidzbark auf sie wartete.

Das gastfreundliche Lidzbark

Diese kleine Stadt der Diözese Toruń hat sich schon seit Monaten auf die Aufnahme der Pilger vorbereitet.

Lidzbark ist die erste polnische Stadt, die Pilger des WJT in unserem Land aufgenommen hat. „Bis zum letzten Moment waren wir nicht sicher, wie viele Personen mit dieser Gruppe kommen und einige von uns glaubten sogar nicht, dass sie überhaupt hier ankommen“ sagt Marianna Mucha aus dem Diözesenbüro des WJT in Toruń.

Die 30-köpfige Gruppe der Pilger des Weltjugendtages aus dem in Mittelafrika liegenden Gabun ist unter der Führung von Priester Pedro Monteiro Delfima in Lidzbark Welski angekommen und wird vom 8. bis zum 25. Juli acht Städte der Diözese Toruń besuchen, von wo aus sie zu dem Treffen mit dem Papst nach Krakau fahren werden.

Lidzbark ist die erste Stadt auf dem Weg der Pilger. Später werden auch die Einwohner von Kowalewo Pomorski, Jabłonowo Pomorski, Górzno, Nowe Miasto Lubawskie, Golub, Unisław und Chełmża die Pilger aufnehmen.

„Die Freude der Ankunft dieser Gruppe ist bei uns allen da. Es ist wunderbar, dass nach so einer langen Reise die Gruppe noch Kraft hatte, um fröhlich zu singen und auf Trommeln im Bus während der Fahrt zu unserer Stadt zu spielen“ fasst Ewa Stankiewicz zusammen, Freiwillige aus Lidzbark.

Eure Gastfreundschaft gefällt uns


„Die Mehrheit von uns ist das erste Mal in Europa und uns gefällt eure Gastfreundschaft sehr“ sagte Willy Mba Mbo Mba nach seiner Ankunft. „Die Liebe zu Polen ist in uns seit dem Besuch von Johannes Paul II. in Gabun im Jahre 1982 entstanden. Eine der Teilnehmerinnen erinnert sich an das Ereignis und war heute nach der Ankunft in dem Vaterland des Papstes sehr gerührt“ gibt Willy hinzu.

Die Pilger aus Gabun werden drei Tage in Lidzbark verbringen. Die Gastgemeinde hat in Zusammenarbeit mit dem Stadtamt von Lidzbark einige Attraktionen für die Jugendlichen vorbereitet. Die Organisatoren versichern, dass es neben dem geistlichen Programm nicht an dem Kennenlernen der lokalen Natur, Kultur und Tradition fehlen wird.

„Abends waren wir nach der Ankunft am See und haben zu den Rhytmen der Trommeln getanzt und geredet. Man kann sehen, dass die Gruppe sich bei uns sehr wohl fühlt“ sagte Priester Marcin Zieliński, der Dekankoordinator des WJT in Lidzbark. Am Freitag, den 8. Juli fand ein Treffen mit dem Bürgermeister von Lidzbark statt und anschließend besuchten die Jugendlichen das Naturmuseum des Landschaftsparkes in Jeleń und auch das Feuerwehrmuseum von Warmia und Mazury in Lidzbark.
Die Pilger werden bis zum 10. Juli Zeit im Erholungszentrum „Pod Lipami“ verbringen und anschließend zu Kowalew Pomorski fahren, wo Unterkünfte in Familien für sie vorbereitet wurden und außerdem ein kleines Fest, ein Treffen mit den Machthabern, eine Besichtigung, ein gemeinsamer Apell von Jasna Góra und der Barmherzigkeitsrosenkranz.

Für den 11. Juli wurden ein Picknick und eine Anbetung in Wielka Łąka geplant, welche von Jugendlichen aus der Gemeinschaft Wojownica Pana organisiert wurde. „Während der Anbetung werden wir gemeinsam lernen Lieder auf Französisch zu singen und stellen unseren Gästen eine Evangelisierungspantomime vor und werden zusammen im Gebet singen und tanzen. Vielleicht werden unsere Pilger einen Trommelkurs geben. Wir haben für jeden Gast auch eine süße Erinnerung vorbereitet – ein Keks mit einem Bibelzitat auf Französisch“ sagt Ewa Matusewicz, die Gemeinschaftsführerin.

Ein Töpferkurs und eine Kajakfahrt


Die restlichen Tage werden die Jugendlichen in Jabłonowo Pomorski verbringen und von dort aus nach Górzno fahren, wo u. a. ein gemeinsames Gebet während der Heiligen Messe, ein Aufenthalt am Strand und auch ein Töpferkurs für sie geplant ist. Von Górzno werden die Pilger nach Nowe Miasto Lubawskie fahren, wo sie vom 14. bis 17. Juli bleiben werden. Die nächste Stadt, welche die Pilger aus Afrika aufnehmen wird, ist Golub. Die Organisatoren haben für sie ein Besuch in dem Chopin Zentrum in Szafarnia, eine Fahrt zum Sanktuarium in Obory, eine Heilige Messe und auch eine Kajakfahrt geplant. In Golub wird die Gruppe aus Gabun zwei Tage verbringen und anschließend nach Unisław fahren, wo sie eine gemeinsame Zeit mit den Einwohnern verbringen wird. Es wird Zeit für das Gebet geben, aber auch für die Region, die mit Nikolaus Kopernikus verbunden ist und dem Besuch des Astrohauses.

Die Tage in den Diözesen in Chełmża

Die Tage in den Diözesen (20-25. Juli) werden die Pilger aus Gabun in Chełmża verbringen. Das wird nicht die einzige afrikanische Gruppe sein. Außer ihr werden in Chełmża auch Pilger aus Sambia und Kamerun dort schlafen. In dem Programm befinden sich: der erste caritative Lauf der Barmherzigkeit im Namen der Seligen Juta von Chełmża nach Bielczyn, eine Gebetsandacht „für die guten Früchte des Weltjugendtages in Krakau“ und auch ein Evangelisierungskonzert des jungen Chores aus Chełmża oder ein Missionstreffen und Familienfest.

Die Gruppe aus Gabun ist eine der 12 Gruppen aus dem Ausland, die im Juli die Diözese Toruń besuchen werden. Die weiteren Pilger aus Sambia werden am 15. Juli ankommen und am 18. und 19. Juli kommen Gäste aus Frankreich und Italien und machen auf dem Weg zur Diözese von Warmia und Płock in Toruń Halt. Am 20. Juli allerdings, wenn die Tage in den Diözesen offiziell beginnen, werden die Pilger aus dem Ausland in die einzelnen Städte der Diözese kommen: Brodnica, Chełmża, Działdowo, Lubawa, Grudziądz, Toruń und Wąbrzeźno. Am 25. Juli werden die Gruppen aus dem Ausland und die Pilger aus der Diözese zum Treffen mit Papst Franziskus nach Krakau fahren.

Daria Neumann/ Büro des WJT Toruń/ eKAI
Übersetzung: Anna Szargiej

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